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Karin Stäbler

Indianische Bücher
empfohlen von mir:

 

Lakota Moon

Oliver ist 15 und schwer verliebt in Nina. Doch dann passiert das Unfassbare: Olivers Mutter beschließt wieder zu heiraten und zwar einen Indianer. Für Oliver zerbricht eine Welt. Doch er gewinnt eine völlig neue. Antje Babendererdes ergreifender Roman um einen europäischen Jungen, der sich in einem Indianerreservat einleben und lernen muss, mit dem Denken und den Lebensgewohnheiten der Menschen in seiner neuen Umgebung zurechtzukommen, erregte Aufmerksamkeit bei Lesern und Presse.


Indigosommer


Ein einsamer Strand am Pazifik, ein Ozean ohne Grenzen, ein Ort voller Magie. Als Smilla sich in den schwer durchschaubaren Conrad verliebt, kippt die Stimmung in der Clique und sie erfährt, was letzten Sommer an diesem Strand geschehen ist.

KRANICHFRAU


Die Geschichte einer Blackfeet Kriegerin

Historischer Roman von Kerstin Groeper                                       Traum Fänger Verlag

Eine Frau und ihre Vision! Kranichfrau, eine junge Frau der Blackfeet-Indianer, trauert fassungslos um ihren getöteten Bruder. In einer Vision wird ihr befohlen, als Kriegerin zu leben. Sie beginnt Männerkleidung zu tragen und schließt sich einem Rachefeldzug gegen die Feinde an. Schwer verletzt bleibt sie zurück und wird von Nata-He-Yukan, einem Krieger der Lakota, gefunden.

Bedroht von feindlichen Stämmen, beginnt für beide ein Kampf ums nackte Überleben in der Wildnis. Doch auch zwischen Kranichfrau und Nata-He-Yukan eskaliert der Konflikt, denn zu unterschiedlich sind ihre Herkunft und Bestimmung¿Der Roman handelt um 1830 und basiert auf historischen Ereignissen.

 Anmerkung: Mein absolutes Lieblingsbuch

WINTERCOUNT 

Dämmerung über dem Land Sioux                                                 Traum Fänger Verlag

Die dramatische Geschichte des jungen Lakota Krieger Keyaschante -Schildkrötenherz - und seiner weißen Frau Tscheyesa-win. Mit eindrücklichen Worten beschreibt Dallas Chiefegle, vom Volk der Lakota, den letzten Widerstand seines Volkes und zeigt am Schicksal des jungen Paares die tiefgreifenden Veränderungen, mit denen die Lakota Ende des letzten Jahrhunderts zu kämpfen hatten. Angefangen von der freien Zeit auf der Prärie, bis hin zum Wounded Knee Massaker stehen Keyaschante und Tscheyesa-win stellvertretend für das Schicksal eines Volkes. Geschichte, aus der Sicht der Betroffenen geschrieben! Packend und realistisch.

 

ZWEI ALTE FRAUEN
von Velma Wallis                                                                                    piper VERLAG

Eine Legende von Verrat und Tapferkeit  

Die Geschichte von zwei alten Indianerfrauen eines Nomadenvolkes hoch oben im Norden Alaskas.

In einem strengen Winter wird der Stamm von einer Hungersnot heimgesucht. Die Gruppe ist gezwungen, ihr Lager zu verlassen und auf Nahrungssuche...

 Anmerkung: Was man alles aushalten kann, wenn man muss... Wahnsinn...

TATANKA Das Tal der Bären

von Virgil W. Foutz

Tatanka Najin ist der Sohn eines Schotten und einer Lakota-Indianerin. Erzogen  von einer indianischen Schamanin und ausgebildet von einem chinesischen  Shaolin-Mönch, verfügt er über Fähigkeiten, die ihm bei den Stämmen der Umgebung  zu einem legendären Ruf als Geisterkrieger verholfen haben. Als er eines Tages ein Mädchen aus der Gewalt einer Gruppe junger Atsina-Krieger befreit, verändert  sich schlagartig das Leben in dem Tal, in dem Tatanka bis dahin zurückgezogen gelebt hat ...

Anmerkung: Muss man einfach gelesen haben!

TATANKA Die Rückkehr der Pferde

von Virgil W. Foutz

Endlich erzählt sie mehr von Tatanka, dem Sohn eines schottischen Händlers und einer Lakota-Frau, und seiner großen Liebe, der Häuptlingstochter Bright Heart.

Bei dem Versuch, die gestohlenen Pferde zurück zum Stamm der Nez Percé zu bringen, werden der Krieger mit den besonderen Fähigkeiten und die schöne, eigenwillige Bright Heart von einem Schneesturm überrascht. Und als ob das nicht schon genug wäre, droht auch noch von ganz anderer Seite Gefahr: Sie werden von einem Trupp weißer Trapper verfolgt, die nicht nur an den wertvollen Pferden interessiert sind ... Tatanka - Die Rückkehr der Pferde steht seinem Vorgänger Tatanka - Das Tal des Bären in Bezug auf Spannung, Atmosphäre und Authentizität in nichts nach.

Anmerkung: Muss man einfach gelesen haben!

Der lange Weg

von Joseph Boyden
 

Zwei junge Cree-Indianer verlassen ihre Heimat in Nordkanada und ziehen aus Abenteuerlust in den Ersten Weltkrieg. In den Schützengräben Flanderns erleben sie den Zusammenprall zwischen der Kultur ihrer Ahnen und der zerstörerischen Welt der Weißen eine Erfahrung, die beide Männer für immer verändert.

Anmerkung: Nicht geeignet für Kinder unter 16 Jahren

BLITZ-IM-WINTER                          

Kertstin Groeper Historischer Roman                                        Traum Fänger Verlag

Es ist das Jahr 1868. Die Indianer vom Stamm der Lakota leben noch frei und ungebunden auf der Prärie. Blitz-im Winter, ein neunjähriger Junge, darf das Kriegspony seines Onkels hüten. Aus Übermut veranstaltet er mit seinen Freunden ein Pferderennen, doch der kleine Ausflug endet dramatisch: Das Pferd geht durch, Blitz-im-Winter stürzt und bleibt auf sich allein gestellt zurück. Von Hunger und Durst geplagt versucht er, den Weg in sein Dorf zurückzufinden. Er hat Angst und spürt plötzlich, dass er beobachtet wird. Was ist das für ein unheimliches Wesen, das einem Wolf ähnelt, aber in den Bäumen zu leben scheint? Selbst als das Dorf verlegt wird, verfolgt ihn diese geisterhafte Erscheinung. Aufregende und gefährliche Zeiten beginnen für den Indianer-Jungen und seine Freunde...   

Ich weisser Mann, du Indianer gut!

von Ramon Kramer

Wahrer als "Der Schuh des Manitu"! Das Greenhorn Ramon Kramer reist in den  Wilden Westen und macht sich auf die Suche nach seinen Kindheitshelden: den  Indianern. Bei den Blackfeet angekommen, tritt er von einem Fettnäpfchen ins  nächste, geht in den Weiten Montanas fast verloren. Zwischen Fotografierverboten  und Pfeil-und-Bogen-Jagden, Friedenspfeifen und St.-Pauli-Girls,  Schwitz-Ritualen und Dixi-Klos stolpert er immer wieder über die Frage, was hier  eigentlich echt indianisch ist und was nicht... Schließlich findet er Freunde  fürs Leben. Nach 15 abenteuerlichen Sommern ist so ein herrlich skurriler, aber  auch anrührend komischer Erlebnisbericht entstanden, in dem die romantischen  Vorstellungen vom Indianerleben kräftig durchgerüttelt werden - sehr zum  Vergnügen des Lesers.

Anmerkung: Sehr amüsant, lustig und kurzweilig zum lesen

Sternenschwester 

von Florian Beck

Nach nun langer, mehrjähriger Pause startet der renommierte Autor Florian Beck,  erstmals ohne sein Pseudonym, mit Sternenschwester endlich sein lang erwartetes  Comeback. Während sich der Leser in seinem neuen Werk auf einer faszinierenden  und abenteuerlichen Reise in der Legenden- und Sagenwelt der Lakota, Crow,  Kiowa, Shawnee und anderer Völker verlieren darf, erweckt er diese historisch  geprägten Erzählungen für sich gleichzeitig zu neuem Leben. Ein umfangreich und  farbenprächtig illustriertes Werk, angefertigt von M. Franke nach authentischen  Vorlagen.

Anmerkung: sehr geeignet für grössere Kinder

Wanna Waki

Mein Leben bei den Lakota

Als Isabel Hartmann im Sommer 1989 nach Süd-Dakota reist, ahnt sie nicht, dass sie im dortigen Pine-Ridge-Indianerreservat das Land ihrer Träume und ihre grosse Liebe finden wird: Bob Stadnick, einen Lakota. Die 32-Jährige entschliesst sich, für immer zu bleiben, und heiratet Bob. Schnell schlägt sie Wurzeln. Sie ist glücklich, wird akzeptiert und taucht in eine Welt ein, die schöner und grausamer nicht sein könnte. Auf der einen Seite das reiche kulturelle Lakota-Erbe, die malerische Weite der Prärie, der immerwährende Duft von Salbei, auf der anderen die schiere Hoffnungslosigkeit und Not eines vertriebenen Volkes, das um die eigene Identität ringt und nach Jahren der Unterdrückung wieder aufzustehen versucht.

Isabel Stadnick kämpft auf ihre Art gegen die Chancenlosigkeit der Indianer an: Zusammen mit Lakota-Eltern eröffnet sie den ersten Waldorfkindergarten in der Geschichte der amerikanischen Urbevölkerung.

Acht Jahre später nimmt ihr Schicksal eine tragische Wende. Bob stirbt.In ihrer Verzweiflung bricht sie ihre Zelte ab und reist mit den drei gemeinsamen Kindern in die Schweiz zurück. Aber das Heimweh lässt ihr und den Kindern keine Ruhe: "Wir gehen zurück", verspricht sie eines Tages. Im Sommer 2008 macht sie dieses Versprechen wahr. Als sie ins Flugzeug steigt, denkt sie: "Wanna waki!" - In der Sprache der Lakota bedeuten diese Worte: "Jetzt kehre ich heim." Wieder in Süd-Dakota, macht sie sich daran, eine Vision umzusetzen; bald soll der Kindergarten um eine Lakota-Waldorfschule erweitert werden.